Latein

Wir

S. Bertram, I. Henke, Dr. I. Stöckmann, B. Weber-Windoffer

Allgemeines

Studierende des Overberg-Kollegs kommen nicht nur mit divergenten privaten, schulischen und beruflichen Lebenswegen an unsere Schule, sondern verfügen speziell in den Fremdsprachen über unterschiedliche Voraussetzungen bzw. Fertigkeiten.

Grundsätzlich gilt: Latein wird am Kolleg – wie auch Französisch – als neueingeführte Sprache ab dem 1. Semester unterrichtet; das bedeutet konkret, dass der Lateinunterricht in der Spracherwerbsphase bei null ohne Rückgriff auf etwaige Vorkenntnisse beginnt.

Das heißt: Jeder hat die Chance, diese Sprache von Grund auf zu erlernen.

Darüber hinaus hat es sich als sinnvoll erwiesen, eine Wiederholung bzw. Einführung wesentlicher grammati­kalisch/syntaktischer Erscheinungen anhand der dt. Grammatik vorzuschalten.

Der Lateinunterricht wird in der Einführungsphase (1. und 2. Sem.) mit 6 Wochenstunden, in der Qualifikationsphase (3.-6. Sem.) mit 3 Wochenstunden als Grundkurs angeboten. Der Erwerb des Latinums im 6. Sem. ist im Rahmen der allgemeinen Abiturprüfungen möglich; ein zweistündiger Vertiefungskurs für Studierende ab dem 4. Sem. unterstützt die Vorbe­reitung auf die Prüfungen.

Den Nachweis der zweiten Fremdsprache kann man auch in einem vierstündigen Nachmittagskurs erwerben, der allerdings nicht zum Latinum führt.

Inhalte

Inhaltlich orientiert sich der Lateinunterricht an den verbindlichen Vorgaben des Kernlehrplans und des Zentralabiturs. Das bedeutet: Nach der Spracherwerbsphase im 1.-3. Sem. mittels des Lehrwerkes „Cursus brevis“ erfolgt die Übersetzung und Interpretation originaler lateinischer Werke; z. Zt. werden Briefe des Philosophen Seneca und Auszüge aus Reden des berühmten Politikers Cicero gelesen.

Unterrichtsmethoden

Wie für jedes andere Unterrichtsfach am Kolleg gilt auch im Lateinunterricht Folgendes: erwachsenengemäßes Unterrichten im angstfreien Raum unter Berücksichtigung des individuellen Förderns und Forderns, kontinuierliche (Selbst-)Überprüfung des Leistungsstandes, Transfer von fachlichen Inhalten auf die Alltagserfahrungen der Studierenden, Erziehung zu respektvollem und kritischem Umgang mit fremden Kulturen.

Exkursionen zu archäologischen Stätten und Museen in der näheren Umgebung ergänzen das fachliche Programm.

Ein individuell zugeschnittenes Förderangebot bieten ein von höhersemestrigen Studieren­den geleitetes Tutorium sowie die Bereitstellung zusätzlichen Lernmaterials.

 

Mehr

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