Gedenken an Malte

In Gedenken an Malte C.

Nachdem der 25-jährige Transmann Malte auf dem Christopher-Street-Day in Münster zwei Frauen schützend gegen homophobe Angriffe eines 20-jährigen verteidigte, wurde er selbst zum Opfer. Er wurde so schwer von dem Täter attackiert, dass er an den Folgen des Angriffs verstarb.

Maltes Tod ist sinnlos und nur schwer zu ertragen. Wir sind fassungslos.

Die AG “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” rief heute in der Overberg-Stunde zu einem gemeinsamen Gedenken an Malte auf:
Wir wollen Malte gedenken.
Wir wollen Malte für seine Zivilcourage bewundern.
Wir wollen deutlich machen, dass an unserem Kolleg Vielfalt als Bereicherung unseres Zusammenlebens und Arbeitens wahrgenommen wird. Wir begegnen uns hier in aller Unterschiedlichkeit (hinsichtlich ethnischer und sozialer Herkunft, sexueller und geschlechtlicher Orientierung und der gesundheitlichen Situation) mit Offenheit, Interesse und Respekt.

Maltes Tod zeigt uns schmerzlich, dass wir nie aufhören dürfen, für Vielfalt, Gleichberechtigung und Akzeptanz und gegen Homophobie und Queerfeindlichkeit zu kämpfen.