Klimagerechtigkeit

Warum Klimaschutz nicht ausreicht

Studentinnen aus dem Kontext der Klimagerechtigkeitsbewegung haben letzte Woche diese Frage in ihrem Workshop mit dem Projektkurs BNE erfrischend interaktiv bearbeitet. Mit aktivierenden Methoden wurden eingangs Fragen rund um das Thema Klimakrise, Zukunftssorgen, politische und wirtschaftliche Antworten in einer offenen und entspannten Atmosphäre diskutiert. In einer zweiten Runde konnten sich die Studierenden damit auseinandersetzen, wie die Klimakrise mit der Geschichte des europäischen Kolonialismus, Rassismus und sozialer Ungleichheit zusammenhängt. Dabei lernten sie das Konzept der MAPA (Most Affected People and Areas) kennen, das davon ausgeht, dass auf globaler Ebene bestimmte Gruppierungen wie Frauen, Menschen im globalen Süden, Schwarze Menschen, queere Menschen und Menschen mit Behinderungen sowie junge, ältere und ärmere Menschen besonders stark vom Klimawandel betroffen sind. Denn sie erfahren die Folgen der Klimakrise schon heute. Durch extreme Wetterereignisse und Naturkatastrophen verlieren sie ihre Lebensgrundlage, ihr Zuhause oder ihr Leben. Am Ende des Workshops hatten alle neue Begriffe und Konzepte kennengelernt und Denkanstöße mitgenommen, die noch zur weiteren Beschäftigung mit dieser Thematik auffordern.